Projekt Eichwald

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Aktuelles

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Satellit und doch ganz EBG: Die Allmend erhält ein Stück Geissenstein

Mit dem Zuschlag zum Konzept «Salz und Pfeffer» kann die EBG ihr bewährtes Angebot ganz in der Nähe ausbauen und zugleich neue Ideen umsetzen. An der Eichwaldstrasse entsteht eine Siedlung mit Wohnungen für Familien und Kleinhaushalte, die aber auch Raum für neue Wohnformen zulässt. Kostengünstige Gewerbeflächen sollen ein lebendiges kleines Stadtquartier ermöglichen, das primär mit Velo und öffentlichen Verkehrsträgern an die Stadt angebunden ist. Das denkmalgeschützte Salzlager wird zu einem Dreh- und Angelpunkt aufgewertet: Bei optimalem Verlauf heissen wir sie bereits Mitte 2022 an der «Salz und Peffer»-Bar der Allmend willkommen.   Weiter Infos finden Sie unter folgendem Link    

Der Aufsichtsrat fällt wichtige Entscheidungen zur Baustrategie

Die Ruhe täuscht – in den letzten Wochen sind für diverse Bauprojekte der EBG Vorentscheidungen gefallen. Gemeinsam mit Fachspezialisten wurden Entscheidgrundlagen über die Zukunft der Vorhaben «Sanierung Am Rain» und «Sanierung Geissenstein West» erstellt. Der Aufsichtsrat hat aufgrund dieser Faktenlage entschieden, wo sich Neubauten aufdrängen und wo der Erhalt der Bausubstanz Sinn macht. Die Geschäftsleitung hat zudem wegen den Verzögerungen bei der Revision der Bau- und Zonenordnung das Bauprogramm umgestellt und zieht unbestrittende Projekte vor (weiter im Geissensteiner April, Seite 2).

Wichtige Infos direkt und zeitnah von der EBG zur Mieterin – für den neuen «Newsletter» benötigen wir aber Ihre Mailadresse!

Vom antiken Meldeläufer über die PTT bis zur elektronischen Post: Schon immer war es wichtig, die Informationen vom Absender möglichst rasch zum Empfänger zu bringen. Die EBG baut ein Kommunikationskonzept auf, mit dem die Mieter rasch und zuverlässig benachrichtigt werden können. Für die Einführung des «Newsletter» benötigt sie das Einverständnis der Mieter sowie eine Mailadresse.

Schadenmeldung - rasch und einfach übers Internet!

Der Wasserhahn tropft? Die Scheibe hat einen Sprung? Das Kinderzimmer benötigt einen neuen Anstrich? Ab sofort ist das elekronische Schadenmeldeformular aufgeschaltet.

Nachfolge auf der Geschäftsstelle: Der Aufsichtsrat hat frühzeitig die Weichen gestellt.

Die rechtzeitige Nachfolgeplanung für die Kaderstellen zählt zu den Hauptaufgaben von Firmen. Oftmals werden die Führungsgremien durch ungeplante Abgänge überrascht und müssen überstürzt handeln. Bei der EBG stehen in Kürze zwei Pensionierungen an, was eine frühzeitige Planung der Nachfolge ermöglicht. Glückliche Umstände haben ermöglicht, mit Rolf Fischer einen ausgewiesenen Finanzmann und erfahrenen Geschäftsführer einzustellen. Diese Konstellation ermöglicht es, die Strukturen der EBG zu überprüfen und wo nötig anzupassen (siehe Texte auf Seiten 2 bis 4).  Den ausführlichen Text, die Stellungnahme von Präsident Philipp Ineichen und ein Interview mit Rolf Fischer finden Sie im untenstehenden Link.

Präsident Philipp Ineichen: «Sind wir bereit, die Familienwohnungen den Familien zu überlassen?»

Eine Arbeitsgruppe aus Aufsichtsrat und Geschäftsleitung hat am Workshop vom 15. November 2017 den Entwurf zu einem Vermietungsreglement vorgelegt. Wie erwartet lösten einige der Vorschläge kontroverse Diskussionen aus. Enttäuschend war das geringe Interesse der Mitglieder, die noch nicht Mieter sind: Sie verpassten weitgehend die Chance, ihre Standpunkte und Erwartungen einzubringen. Die Ansage war klar: Auf dem Tisch lag ein Papier, das direkte Auswirkungen auf die Zukunft von vielen Mitgliedern haben wird. Auf der einen Seite stehen die Mitglieder, die das Privileg haben, im Geissenstein leben zu können. Auf der andern Seite befinden sich die Mitglieder, die glücklich wären, bald einmal die Zusage zu einer Familienwohnung im Quartier zu erhalten. Bei insgesamt 2700 Mitgliedern, – aber nur 413 Wohnungen – besteht ein Zielkonflikt, der nicht schmerz- und diskussionslos gelöst werden kann.  Obwohl die EBG bereits heute als eine von wenigen Genossenschaften ein gerechtes und transparentes Vermietungsreglement vorweisen kann, haben Aufsichtsrat und Geschäftsleitung eine Revision eingeleitet. Wichtigste Stossrichtung bildete dabei die Frage nach dem Wohnraum, der einer Person zusteht.  Für den einberufenen Workshop haben sich gut 60 Mitglieder der EBG angemeldet. Der Blick auf die Liste zeigt, dass das Interesse verständlicherweise umso grösser ist, je stärker das Mitglied von den Reformen betroffen sein könnte. Handkehrum wurden die 2000 nicht im Quartier lebenden EBG-Mitglieder von einer einzigen Person repräsentiert!  In der Einleitung stellte Präsident Philipp Ineichen die zentrale Frage, die zum aktuellen Entwurf des Vermietungsreglements führte: «Sind wir bereit, die Famiienwohnungen den Familien zu überlassen?».Dann wurden die vier aus Sicht der Veranstalter wichtigsten Themen vorgestellt:  - Sollen die Elternjahre abgeschafft werden?  - Was ist bedarfsgerechter Wohnraum?  - Soll die EBG Unterbesetzungsbeiträge erheben?  - Sollen Familienwohnungen nur noch befristet vermietet werden?  Aus den Reihen der Anwesenden wurden zwei weitere Themen aufgenommen:  - Ist eine Vergabekommission notwendig?  - Warum keine Punkte für eigene, volljährige Kinder?  Die Diskussionen in den Gruppen erfolgten autonom, offen und fair, auch bei gegenteiligten Einschätzungen. Nach 45 Minuten präsentierten die Gruppensprecherinnen die Ergebnisse ihrer Debatten.  Die Frage zur Abschaffung der Elternjahre fand keine klare Ja- oder Nein-Mehrheit. Ein neu definierter, reduzierter Ansatz für Bonuspunkte der Kinder wäre deshalb wohl mehrheitsfähig.  Beim Themenfeld bedarfsgerechter Wohnraum zeigten die Mitglieder auf, dass nach Auszug der Kinder neue Bedürfnisse entstehen, die eine grosse Wohnung notwendig machen (Betreuung der Grosskinder, getrennte Schlafzimmer, Pflege der Hobbys usw.).  Die Einführung der statutarisch heute schon möglichen Unterbesetzungsbeiträge wurde wegen der Höhe von CHF 400.–/Raum grossmehrheitlich negativ beurteilt. Dies nicht zuletzt mit dem Argument, diese Massnahme sei unsozial.  Auch die befristete Vermietung von Wohnungen und die damit verbundene Ver-pflichtung zur Rückgabe der Wohnung nach Auszug der Kinder fand unter den Betroffenen nur wenig Unterstützung, dies mit Hinweis auf das zu kleine Angebot an Ausweichmöglichkeiten. Verständnis besteht bei Grosswohnungen, bei denen die Klausel schon heute angewendet wird. Es sollten stattdessen Anreize geschaffen werden, die auf eine  freiwillige Wohnungsrückgabe zielen.  Kaum Diskussionen löste die Einführung der Vergabekommission aus, die in unklaren Situationen zugezogen werden muss: Das Gremium ist sowohl auf Seiten Aufsichtsrat, Geschäftsleitung wie auch bei den Teilnehmenden des Workshops unbestritten.  Verständnis weckte der Vorschlag, für die noch zuhause lebenden erwachsenen Kinder Punkte anzurechnen.  Aus vielen Voten während und nach dem Workshop war die Angst spürbar, dass mit gravierenden Massnahmen wie dem Zwang zur Wohnungsrückgabe gut funktionierende Hausgemeinschaften auseindergerissen werden und dass der Geissenstein seine kulturelle Identität verlieren könnte, wie auch seine Funktion als lebenslange Heimat. Diese ideellen Einwände dürfen bei der weiteren Bearbei-tung der Vorlage nicht vergessen gehen!  Wie weiter mit dem Vermietungsreglement?  Wie angetönt wird der Aufsichtsrat die Kritik entgegennehmen, die Vorschläge prüfen und auch die zustimmenden Voten aus dem Workshop analysieren. Bis Frühjahr 2018 wird der Arbeitsausschuss «Vermietungsreglement» das Papier überarbeiten und dem Aufsichtsrat zur Diskussion vorlegen. Dieser entscheidet dann über das weitere Vorgehen. Spätestens vor der notwendigen Anpassung der Statuten werden die Mitglieder wieder die Möglichkeit zur Mitsprache und Mitentscheidung haben. Ein Beschluss schon an der GV 2018 dürfte aber aus Zeitgründen kaum zu schaffen sein! Die Auswertung der Argumente aus dem Workshop ist im Internet einsehbar:  «www.geissenstein-ebg.ch» / Service / Auswertung Workshop Vermietung.

Nähwerkstatt l‘Aiguille: Neue, flexible Öffnungszeiten

Die Näh-Werkstatt in der EBG, «Les Traveaux d'Aiguille» führt flexible Öffnungszeiten ein, die sich an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden orientieren. Rufen Sie einfach an und vereinbaren sie einen Termin. Ist die Werkstatt an der Dorfstrasse 31 belebt, sind auch spontane Besuche ohne Anmeldung möglich. Termine bitte ordern über Fabienne Meury: 079 245 86 55 oder Jutta Muff, 079 504 44 67.

Abfuhrplan

Altpapier-SammlungFreitag, 15. Juni und 13. Juli 2018 ab 7:00 Uhr Karton-SammlungSamstag, 30. Juni und 28. Juli 2018, ab 7:00 Uhr Altmetall-Sammlung Freitag, 7. September 2018, ab 7:00 Uhr
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