Projekt Eichwald

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Impressionen aus dem Quartier

Impressionen vom Geissensteiner-Treff 2017

Der alljährlich durchgeführte Geissensteiner-Treff führt gestande Männer und Frauen zusammen, die sich mehrheitlich aus ihrer Jugendzeit im Quartier kennen. Hier ein Rückblick mit Impressionen von Mitorganisator Fredy Isler. Am Mittwoch, 8. November war es soweit: 70 Geissensteiner trafen sich im Curling-Stübli der Kunsteisbahn Luzern zum «Geissensteiner-Treff 2017». Schon der Apéro bot Gelegenheit, sich zu begrüssen und erste Plaudereien «anzuzetteln», denn viele haben sich doch schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Es brauchte keinen «Zungenlöser» und der kredenzte Apéro dürfte ebenfalls enthemmend gewirkt haben. Die Tische mit den extra gedruckten «Geissen(Bock)steiner-Sets» luden zum Mahle ein. Ohne Platzvorschriften einhalten zu müssen, wurde hingesetzt und weiter geplaudert. Andrea Tonella und Fredy Isler hatten auch dieses Jahr den Anlass vorbereitet. Letzterer begrüsste insbesondere auch den aktuellen Aufsichtsratspräsidenten der EBG, Philipp Ineichen und seinen Vorgänger, Daniel Käslin. Dies zeigt, wie sehr diesen der «Geissensteiner-Geist» am Herzen liegt! Als «lebenserfahrenste» Teilnehmerin erhielt die 88-jährige Rosmarie Unternährer-Weibel eine rote Rose überreicht. Als Geschenk an die EBG übergab sie eine schöne Federzeichnung von Kunstmaler Professor Otto Spreng.   Tavolago servierte «Fleischvogu im Teller» oder «öberall heds Pelzli dra»! Die Pause zwischen Hauptgang und feinem Schoggi-Dessert verkürzte Hansruedi Lampart, wohnhaft in Stäfa (ZH), mit der launigen Erzählung einiger Reminiszenzen aus seiner an der Dorfstrasse verbrachten Jugendzeit.   Weil die Vorbereitung des «Geissensteiner-Treffs» jeweils mit einigen Unkosten verbunden ist, hat Trix(li) Bühler-Huber mit der gelben Büchse die Runde gemacht und mit ihrem Charme einen schönen Batzen gesammelt. Dieses Geld wird für künftige Treffs beiseite gelegt. Aufsichtsratspräsident Philipp Ineichen orientierte über gegenwärtige und künftige Angelegenheiten, die in der EBG anstehen. Speziell zeigte er Sinn und Ziel des neuen Vermietungsreglements auf. Gleichzeitig beruhigte er die Mieterinnen und Mieter, dass bei der Umsetzung niemand Angst vor einer baldigen Kündigung der Wohnung haben müsse. In seinem Schluss- und Abschiedswort erklärte Philipp Ineichen, dass die Teilnehmenden heute Gäste der EBG seien – dies verbunden mit der Aufforderung, diese Art des «Geissensteiner-Treffs» aufrecht zu erhalten. Andrea Tonella und der Schreibende danken allen, die dabei gewesenen sind. Sie durften unzählige nette und aufmunternde Worte hören, die sie animieren nächstes Jahr wieder ein solches Treffen zu organisieren. Mit organisiert, dabei gewesen, genossen und hier für die Nachwelt geschrieben: Fredy Isler       Auf Wiedersehen 2018     Der «Geissensteiner-Treff» basiert auf   einer privaten Initiative, mit Ursprung   vor gut 50 Jahren. Viele der Teilnehmenden   reisen jeweils aus der halben   Schweiz an, wo sie eine neue Heimat   gefunden haben. Gemeinsam ist diesen,   dass sie gedanklich und im Herzen noch   immer mit dem Geissenstein verbunden   sind. Der Kreis der Teilnehmenden setzt   sich primär aus pensionierten Männern   und Frauen zusammen, die im Quartier   geboren sind oder aber einen Teil ihrer   Jugend im Geissenstein verbracht haben.   Die Einladung erfolgt direkt von den   Organisierenden Fredy Isler und Andrea   Tonella. Vielleicht zählen auch Sie zu   diesem Kreis, wurden aber mangels   Kenntnis bisher nicht eingeladen – dann   wenden Sie sich bitte an Fredy Isler   bzw. Andrea Tonella. Die Geschäftsstelle   der EBG kann auf Wunsch den Kontakt   gerne vermittelt.

Trychle-Umzug

Mit Getöse durchs Quartier – die Schellenurslis und Schellenheidis haben alles gegeben! Wir hatten wiederum einen tollen Umzug mit ganz kleinen und gossen Trychlern und Geislechlöpfern. Viele Familien aus dem Quartier haben mitgemacht. Wie schön, dass Grossväter mit den Enkelkindern am Umzug mitmachten, selbstverständlich mit Glocke, nicht nur als Zaungäste. Das Winterwetter war ideal und die Stimmung bestens. Der Jubeltee und die Grittibänzen, wie jedes Jahr begehrt, wurden von Gross und Klein genüsslich rund um den Platz «Hügelweg» beim gemütlichen Plaudern verspiesen. Danke an alle, die mitgemacht haben oder von der warmen Stube aus durchs Fenster im ganzen Quartier zugeschaut haben. Wir freuen uns schon auf das Trichle im Dezember 2018. Team Trichlere: Familie Barmettler, Cavelti und Wolfisberg

Herbstbilder, Vermicelles, Kränze und Lebkuchenduft

Die Gruppe «Vier Jahreszeiten» bastelte herbstliche Karten und verabschiedete sich in der Adventszeit vom Jahr 2017. Am morgen hatte ich schon einen grossen Kübel Kleisterbrei angerührt. Dieser sollte nun mit Naturfarben aus Garten und Küche eingefärbt werden. Jedes Kind konnte seinem Kleister eine eigene Farbe geben: Es gab Orange aus Paprika, Pink aus Randensaft, Brauntöne mit gesiebter Erde oder Kaffee, Grün mit Matchapulver und Gelb mit Curcuma. Der gefärbte Kleister wurde nun auf einen Papierbogen aufgetragen. Die Kinder konnten grossflächig am Boden arbeiten – dies machte besonders Spass. Jetzt ging es drum, das Kleisterpapier zu verzieren. Dafür fertigten wir Pinsel aus Gras an. Mit den Pinseln wurden nun Muster in den Kleister gemalt. Auch Blätter wurden dekorativ aufgekleistert. Die Sonne half mit, die Kleisterpapiere anzutrocknen – doch ganz trocken wurden sie erst ein paar Tagen später. Mit dem fertigen Papier konnten dann schöne Karten und Couverts entstehen oder einfach tolle Herbstbilder. Nach einer kleinen Aufräumaktion wartete schon das nächste Projekt. Jetzt waren starke Arme gefragt! Für unser Zvieri wurde Nidle mit dem Schwingbesen geschlagen und im alten Passevite kurbelten wir gekochte Marronis durch. Hei, war das ein Krampf. Mit etwas Agavensirup und Zimt wurde das Marronipüree zu Vermicelles: Ein Klacks Nidle drauf und fertig! Alle waren erstaunt, wie fein selbstgemachtes Vermicelles schmeckt und wie viel Spass die Herstellung macht. Das war ein richtig toller Herbstnachmittag! Am 29. November 2017 traf sich die Gruppe «Vier Jahreszeiten» zum Adventskranz-Binden. Der Morgen war derart verregnet, dass ich einen neuen Platz suchen musste, den ich am Hügelweg beim Unterstand fand. Danke der EBG, dass wir so spontan dort werken durften. Bald duftete es nach Tannenchres, Rosmarin und Salbei. Auch dieses Jahr hat uns Koni Suppiger viel Grünzeug vom Quartier geschnitten, welches wir mit gesammelten Tannzapfen, Bucheckern und allerlei Kleinkram ergänzten. Es brauchte nur eine kurze Einführung, dann waren alle 19 Kinder und 10 Erwachsene in Zweierteams eifrig am Äste schneiden und Kranzbinden. Nach kurzer Zeit entstanden wunderbare Kränze und das Znüni war echt verdient. Es wurde heisser Punsch und frischgebackener Lebkuchen mit Nidle und Anke serviert. Herzlichen Dank den grosszügigen Bäckerinnen. Es war trotz nasser Kälte ein stimmungsvoller und gemütlicher Nachmittag. Nach dem Zvieri bestaunten wir all die wunderbaren Werke! Bravo, das habt ihr richtig toll gemacht! Mit dem Kranzbinden schliessen wir unser «Vier Jahreszeiten»-Jahr ab und geniessen die Adventszeit. Ich freue mich auch im neuen Jahr wieder mit vielen Ideen und Projekten mit euch zu werken und schaffen. Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe und Gute! Nathalie de Beaufort
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